Leistungsbeurteilung

Kommentierte Direkte Leistungsvorlage – KDL

          

Seit dem Schuljahr 2010/11 – im ersten Jahr zunächst begleitend zum Ziffernzeugnis – werden die Kinder mittels der alternativen Leistungsbeurteilung KDL  = Kommentierte direkte Leistungsbeurteilung beurteilt.

Ausgegangen wird bei dieser Form der Beurteilung von der Lebenspraxis. Der Architekt wird nicht aufgrund der Note in seinem Diplom beauftragt, sondern weil sein Entwurf gefällt. Für den Installateur, den Bäcker und alle anderen Dienstleister gilt Ähnliches. Der Schüler hat bei diesem KDL-Gespräch die Chance, sich selbst, seine Leistungen zu präsentieren.

Das Kind steht hier im Mittelpunkt und präsentiert sich selbst. In einem Vorgespräch mit der Lehrerin wird im KDL-Pass eingetragen, was die Kinder herzeigen, präsentieren können. Die Kinder lieben es, Material, das die Eltern nicht kennen, herzuzeigen. Interessant dabei ist für den Lehrer und auch für die Eltern, wie das Kind sich präsentiert, welche Dinge für das Kind Priorität haben.
Außerdem ist es eine wirklich wertvolle Zeit für Eltern und Kind.

      

Im ersten Halbjahr finden die Gespräche im „Einzeltermin“ statt. Im 2. Halbjahr findet ein KDL-Ausstellungstag statt, wo mehrere Gespräche parallel ablaufen. Man merkt bereits bei der Vorbereitung auf die Gespräche, dass sich die Kinder schon sehr darauf freuen und die Präsentationszeit ist von Kind zu Kind unterschiedlich lang. Anberaumt werden aber ca. 30 min. Auch in Religion und Textilem/ Technischem Werken werden Mini-KDL-Gespräche geführt.

Die Eltern werden bereits bei der Schuleinschreibung darüber informiert. Es erfolgt auch eine erste Abstimmung, wobei hier die Mehrheit der 1. Klasse (1. + 2. Lerngruppe) zählt. Eine weitere Abstimmung erfolgt in der 3. Lerngruppe, wo es neben den KDL-Gesprächen auch ein Ziffernzeugnis geben kann.