Leistungsbeurteilung

Ehrlich – gestärkt – ermutigt

„Die Menschen vergessen, was du sagst und was du tust.
Aber wie sie sich in deiner Gegenwart gefühlt haben, vergessen sie nie.“
Maya Angelou

Hier bekommen Sie einen Überblick zur Leistungsbeurteilung in der Volksschule.

  • Dokumentation des Lernfortschrittes zusätzlich zum Ziffernzeugnis
  • Ziffernzeugnis spätestens ab Ende der 2. Lerngruppe
  • Kommentierte direkte Leistungsbeurteilung (KDL) im ersten Lernjahr und im ersten Halbjahr der 2. Lerngruppe
  • Kind-Eltern-Lehrer (KEL) – Gespräche in allen Lerngruppen
  • Wichtiges zur Kommunikation

Mit dem Schuljahr 2019/20 tritt das Pädagogik-Paket NEU in Kraft und dies verlangt – wie wir ja bereits jetzt in allen 4 Lerngruppen verwenden – eine Dokumentation des Lernfortschrittes und ein verpflichtendes KEL-Gespräch in jeder Lerngruppe. Beides ist für unsere Schule nicht neu. 

Ab dem Schuljahr 2020/21 gibt es hier ein den neuen Richtlinien entsprechend neues Dokumentationsblatt. Dieses wird weiterhin der Schulnachricht/Semesterinformation und dem Jahreszeugnis/Jahresinformation beigelegt.

Weiters beinhaltet dieses Paket ein Ziffernzeugnis ab Ende der 2. Lerngruppe.


Kommentierte direkte Leistungsvorlage (KDL) in den ersten beiden Lernjahren (bis zum Halbjahr der 2. Lg.)

Seit dem Schuljahr 2010/11 werden die Kinder in unserer Schule mittels der alternativen Leistungsbeurteilung KDL  = Kommentierte direkte Leistungsbeurteilung in den ersten Lernjahren beurteilt. 

Ausgegangen wird bei dieser Form der Beurteilung von der Lebenspraxis. Der Architekt wird nicht aufgrund der Note in seinem Diplom beauftragt, sondern weil sein Entwurf gefällt. Für den Installateur, den Bäcker und alle anderen Dienstleister gilt Ähnliches. Der Schüler hat bei diesem KDL-Gespräch die Chance, sich selbst, seine Leistungen zu präsentieren.

Das Kind steht hier im Mittelpunkt und präsentiert sich selbst. In einem Vorgespräch mit der Lehrerin wird im KDL-Pass eingetragen, was die Kinder herzeigen, präsentieren können. Die Kinder lieben es, Material, das die Eltern nicht kennen, herzuzeigen. Interessant dabei ist für den Lehrer und auch für die Eltern, wie das Kind sich präsentiert, welche Dinge für das Kind Priorität haben.
Außerdem ist es eine wirklich wertvolle Zeit für Eltern und Kind.

ABLAUF

  • pro Halbjahr (semesternah) ein Gespräch von ca. 30 Minuten
  • Mini-KDL-Gespräch in Religion und Werkerziehung

Eine Information über die Beurteilungsform erfolgt bei der Schuleinschreibung. Es erfolgt auch eine erste Abstimmung, wobei hier die Mehrheit der 1. Klasse (1. + 2. Lerngruppe) zählt.


Kind-Eltern-Lehrer (KEL) – Gespräch in allen Lerngruppen

Sie sind dem KDL-Gespräch ähnlich und wurden den neuen Richtlinien angepasst.

ABLAUF

  • im 1. Halbjahr ein Elterngespräch, in der 4. Lg. zusätzlich mit Schullaufbahnberatung
  • März/April: KEL-Gespräch (LG-Lehrerin/Religion und TXW/TW) im Rahmen eines Präsentations- und Gesprächsnachmittages
  • Ihr Kind darf 3 bis 4 Dinge präsentieren.
  • Sie bekommen vorab einen Fragebogen, wo Sie als Erziehungsberechtigte Ihr Kind zu Hause beim Ausfüllen unterstützen. Nehmen Sie sich dafür gemeinsam Zeit. Dieser ist spätestens 2 Tage vor dem KEL-Gespräch in der Schule abzugeben.
  • Am Ende des Gespräches werden gemeinsam Ziele vereinbart.

Wichtiges zur Kommunikation bei KDL + KEL – Gesprächen

  • Wir achten auf eine wertschätzende Gesprächsatmosphäre.
  • Als Erziehungsberechtigte sind Sie eingeladen, auf die Präsentation einzugehen. Ihr Kind freut sich, wenn Sie Entwicklungen beobachten und zurückmelden. Natürlich dürfen Sie auch Wünsche beim Gespräch an Ihr Kind richten.
  • Wir sprechen mit dem Kind und nicht über das Kind.
  • Die Stärken und die Talente des Kindes werden in den Mittelpunkt gerückt.
  • Das Gespräch auf Augenhöhe soll zu einer Vertrauensbildung zwischen dem Kind, euch Erziehungsberechtigten und uns Lehrpersonen führen.
  • Für anderswertige Gespräche stehen wir jederzeit zusätzlich zur Verfügung. Such Sie das Gespräch und vereinbaren Sie einen Termin. 
  • Wir Lehrpersonen werden bei dem Gesprächs- und Präsentationsnachmittag ausreichend über den derzeitigen Leistungsstand sowie Fördermaßnahmen in allen Pflichtgegenständen informieren. 

Durch die Kleinheit unserer Schule ist ein ständiger Austausch möglich und es ist schön zu sehen, dass Eltern sich mittlerweile auch selbst nachfragen und sich nicht scheuen, einen Termin zu vereinbaren.